Wie alles begann.....

Ende der neunziger Jahre fing alles an. Ich war dort jeden Sommer und Winter im hohen Norden Finnlands. Im Sommer wurde gefischt und auf Enten gejagt, im Winter auf Hasen. Im Bann der Faszination Natur wurde ich gefangen und entschloss mich 2000 den Jagdschein in Deutschland zu machen, den ich nun seit 2001 besitze.

Meine erste Möglichkeit zur Jagd bekam ich in einem schönen Revier mit Feld und Wald. Das Niederwild war noch sehr zahlreich vorhanden, sodass wir nicht nur auf Reh-und Schwarzwild, sondern auch noch auf Hasen, Enten und Fasane jagen durften. Hier galt es natürlich das Raubwild im Blick und dementsprechend kurz zu halten und so entschloss ich mich 2003 einen neuen Revierbegleiter zu bekommen, der dann 2004 bei mir einzog. Die Wahl fiel auf eine glatthaarige Foxterrier Hündin Elli v.d. Felsengärten. Mit dieser Hündin war ich nun nicht nur im Bann der Jagd, sondern auch im Bann der Hunde gefangen.

Mit Elli führte ich sehr erfolgreich die JP, BP, ZP, BZP und GP also alle jagdlichen Prüfungen, die es seitens des Foxterrier Verbandes gab. Zudem bekam die Hündin noch die Leistungskennzeichnung Erdhund Fuchs, Erdhund Dachs und Schweißhund. Auch international war ich mit Elli erfolgreich. In Frankreich führte ich sie auf den Internationalen Bauprüfungen am Fuchs und Dachs.

Elli war der Grundstein für unsere sehr erfolgreiche Foxterrier Zucht vom Bottwartal. Alma, Anton und Aimo blieben vom ersten Wurf bei uns, dann folgten noch eine rauhaarige Teckelhündin Jule und die Foxterrier Karla v.d. Schwedenschmitte, Emil aus dem E-Wurf und Leila v.d. Schwedenschmitte. Später kam noch Jule a.d. Keilerschlucht dazu. Aus unserem bis jetzt letzten Wurf, durfte Rudolph bei uns bleiben.

Wir waren von 2008 bis 2018 in der Vorstandschaft im Foxterrier Verband Württemberg Hohenlohe tätig,  8 Jahre davon als       Vorsitzende und haben viele Prüfungen und Feste ausgerichtet und begleitet.

In all den Jahren waren auch zeitweise noch viele andere Hunde zur Ausbildung, Zucht oder auch aus der Not zu Gast in unserem Hause.

Mittlerweile waren wir deutschlandweit mit unseren Hunden auf bis über 50 Drückjagden im Herbst/Winter unterwegs, in der  Sommerzeit konnten wir viele Revierpächter bei der Schwarzwildbejagung in den Maisschlägen unterstützen.

Mit Aimo v. Bottwartal war ich bis zu seinem viel zu frühen Tod als anerkannter Nachsuchenführer für das Land Baden- Württemberg unterwegs. 

Zwischenzeitlich hat sich auch unser berufliches Umfeld gewandelt und wir sind seit 2020 im Hundebereich hauptberuflich tätig.

Nachdem wir leider 2021/22 innerhalb von 11 Monate Alma, Karla und Jule verloren haben, haben wir uns nach einer neuen Jagdhunderasse  umgeschaut. Ein Freund berichtete uns immer wieder von einer großen Meute, bestehend aus Dt. Jagdterriern, Spaniels und Flat Coated Retrievern, die auf vielen Saujagden unterwegs sind und wir uns die Flat Coated Retriever unbedingt anschauen sollten. Wir waren nach dem ersten Besuch begeistert von den Flats und ließen uns direkt auf die Warteliste setzen.

 Im Juni 2023 wurde für uns nun ein neues Kapitel geöffnet und wir bekamen Tilda, eine braune Flat Coated Retriever Hündin aus dem Zwinger Ashes of St.Helens von Claudia Rosker. Tilda stellte sich für uns als echter Glücksgriff heraus. Mit Tilda konnten wir die JAS, HZP m.leb.Ente und die Brauchbarkeitsprüfung Baden-Württemberg erfolgreich absolvieren. Tilda besticht mit ihrer herausragenden Leichtführigkeit, einen ausgeprägtem Arbeitswillen und größter sozialer Verträglichkeit. Außerhalb der Jagd ist Tilda die Ruhe und Gelassenheit selbst und ein perfekter Familienhund.

 

Stephan, Johannes und Sonja Endres

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